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Ho'oponopono

Konflikte erkennen und lösen

Workshop Konfliktlösung siehe unter Aktuelles 

 Ho'o" bedeutet:  etwas tun

"pono" heißt: ausgleichen oder Vollkommenheit

Der Begriff bedeutet: "Weg zur Vollkommenheit"

Das universelle Gesetz besagt, dass alles in der Welt eins ist, auch wenn wir uns getrennt fühlen.
Aufgrund dieser Einheit kann nichts in der eigenen Welt geschehen, ohne dass es nicht auch eine Resonanz in dem Betrachter dazu gäbe. Man kann Probleme im Außen nur dann ändern, wenn man auch die innere Resonanz dazu ändert und bereit ist, die Verantwortung dafür zu übernehmen.

In hawaiianischen Familien und Gemeinschaften ist es Tradition, Unstimmig-keiten durch Ho'o pono pono zu bereinigen und ins Gleichgewicht zu bringen.
So werden Beziehungen harmonisch erhalten, nicht nur für Inselgemeinschaften eine wichtige Lebensnotwendigkeit. 
Da nicht nur der Geist, sondern auch der Körper damit ins Gleichgewicht kommt, wurde diese Methode als "die effektivste Methode zur Lösung von Konflikten, die je in einer Kultur ersonnen wurde" beschrieben.
Diese alte hawaiianische Praxis der Konfliktlösung und des Friedensschaffens ist sehr kraftvoll. Diese Methode läßt sich allein, zu zweit oder in Gruppen anwenden.

Ideal bei Mobbing am Arbeitsplatz, Eltern-Kind-Probleme z. Bsp. in der Pubertät, Partnerschaftskonflikte, Autoritäts- und Beziehungsprobleme, Stresssituationen, geschäftliche Auseinandersetzungen, körperliche und psychische Krankheiten, usw.

In dem Moment, in dem uns bewußt ist, dass wir der Schöpfer unserer Welt sind, brauchen wir nicht alle Beteiligten eines Problems, um es zu lösen; da wir ja das Eins-Sein anerkennen. Aus diesem Eins-Sein heraus betrachtet, erkenne ich das Problem als meine Schöpfung an und sage:

"Ich liebe Dich - in mir" - als Ausdruck meiner Liebe zur universellen Schöpfung und mit

"Es tut mir leid" - erkenne ich die Projektion durch mich in die Welt an, denn dadurch ist dieses Problem entstanden. 

Ich empfinde Mitgefühl für alles, was sich durch meine Erfahrungen und Erlebnisse in allen Zeiten manifestiert hat. 

Ich nehme das Problem als Teil in mir auf und sammel alle dazugehörigen Anteile innerhalb meines Systems, die zu diesem Problem geführt haben. 

Ich übernehme die 100%ige Verantwortung dafür. Dann bitte ich mein Hohes Selbst, all diese Energien zu transformieren und zu löschen. 

Durch diese eigene Bereinigung habe ich mich und die Welt geheilt und befreit.

Workshop Konfliktlösung - Ho'oponopono

Am letzten Freitag im Monat um 19.30 Uhr.

Weitere Infos siehe Aktuelles/Seminare

 

Ho'o pono pono  - ein Interview

Joe Vitale, USA, The World's Most Unusual Therapist, verkürzter Bericht über ein Telefonat mit Dr. Hew Len im Jahr 2004.  

Im Jahr 2002 etwa erzählte mir Mark Ryan von einem Therapeuten aus Hawaii, der eine komplette Krankenstation mit geisteskranken kriminellen Patienten geheilt hätte. Das geschah, ohne dass er je einen von ihnen gesehen hatte. Der Psychologe hatte die Patientenakten der Insassen studiert und dabei jeweils in sein Inneres geschaut, um so zu ermitteln, wie ER SELBST die Krankheit des Betreffenden hervorgebracht hatte. Nachdem er sich selbst "gebessert" hatte, verbesserte sich der Zustand des Patienten.  

Als ich zum ersten Mal von dieser Geschichte gehört hatte, glaubte ich, es handelte sich um ein Gerücht, eine Stadtlegende.  

  • Wie sollte jemand einen anderen Menschen heilen können, indem er sich selbst heilt? 
     
  • Wie sollte selbst der beste Meister in Selbstfindung kriminelle Geisteskranke heilen können?   

Mir erschien dies unsinnig und unlogisch. Deshalb vergaß ich die Angelegenheit.

Ein Jahr später stieß ich erneut auf sie und erfuhr, dass der Therapeut einen hawaiianisch-schamanischen Heilungsprozess ausgeführt hatte, der unter dem Namen Ho'oponopono bekannt ist. Davon hatte ich noch nie etwas gehört, doch es gelang mir nicht, mir die Sache aus dem Kopf zu schlagen. Sollte diese Geschichte wahr sein, so wollte ich mehr über sie erfahren.

Die volle Verantwortung zu übernehmen, hatte ich imer so verstanden, dass ich für das verantwortlich bin, was ich denke und tue. Darüber hinaus hätte ich keinen Einfluß darauf, dachte ich. Ich glaube, dass die meisten Menschen es so auffassen. Wir sind für das verantwortlich, was wir tun und nicht für das, was andere tun. Doch das stimmt so nicht.
 

Bei unserem ersten Gespräch telefonierten wir eine Stunde lang. Ich bat ihn, mir die ganze Geschichte seiner vierjährigen schamanisch-therapeutischen Arbeit am Hawaii State Hospital [Kaneohe] zu erzählen.

Dr. Len berichtete: Die Station, wo die geisteskranken Kriminellen untergebracht waren, war gefährlich. Die zuständigen Psychologen wechselten nahezu monatlich. Das Pflegepersonal meldete sich oft krank oder kündigte schlichtweg. Die Angestellten gingen mit dem Rücken zur Wand durch die Station, weil sie befürchteten, von den Patienten angegriffen zu werden. Es war kein angenehmer Ort, um dort zu leben, zu arbeiten oder ihn zu besuchen.

Dr. Len hat nie einen der Patienten persönlich empfangen. Er hatte vereinbart, die Akten der Insassen in einem Büro zu studieren. Und dabei arbeitete er an sich selbst, mit dem Effekt, dass die Patienten zu gesunden begannen.

Nach einigen Monaten wurde Patienten, die gewöhnlich fixiert werden mussten, gestattet, sich frei zu bewegen, erzählte er mir.
Andere, die zuvor starke Medikamente verabreicht bekommen hatten, konnten sie absetzen. Und diejenigen, für die keine Chance bestanden hatte, jemals frei zu sein, wurden entlassen. Und nicht nur das, fuhr er fort, die ganze Belegschaft ging nun allmählich gern zur Arbeit.

Das Krankfeiern und der häufige Stellenwechsel hörten auf. Auf einmal hatten wir mehr Personal als wir benötigten (da die Patienten ja entlassen worden waren), das nun stets vollzählig zum Dienst erschien. Mittlerweile ist die Station geschlossen.

Das war der Zeitpunkt, an dem ich darauf brannte, die Frage zu stellen: 

 

Wie haben Sie in sich gearbeitet, dass solch' eine Veränderung in diesen Menschen ausgelöst wurde?

Ich habe einfach den Teil in mir geheilt, der sie geschaffen hat, meinte er.

Das verstand ich nicht. Dr. Len erklärte mir, dass vollständige Verantwortung für mein Leben zu übernehmen, bedeutet, dass alles in meinem Leben – schon deshalb, weil es mein Leben ist – in meiner Verantwortung liegt. Die ganze Welt ist im wahrsten Sinn des Wortes meine Schöpfung.

Puh! Das war starker Tobak! 

  • Verantwortlich zu sein für das, was ich sage oder tue, ist eine Sache.
      
  • Verantwortlich zu sein für das, was andere in meinem Leben sagen oder tun, ist etwas völlig Anderes.

Wahr ist allerdings: Wenn du vollständige Verantwortung für dein Leben über-nimmst, dann ist alles, was du siehst, hörst, schmeckst, berührst oder auf sonst irgendeine Art erfährst, in deiner Verantwortung weil es in deinem Leben auftritt. Das bedeutet, dass Terrorismus, der Präsident, die Wirtschaft und alles, was du erfährst oder nicht magst – als deine Thematik da ist, um sie zu heilen. Im Grunde existiert nichts, außer als Projektion aus dem Inneren. Probleme sind nicht im Außen, sie sind dein Problem. Und um sie zu ändern, kommst du nicht umhin, dich selbst zu ändern.

Ich weiß, 

  • das ist schwer zu begreifen,
      
  • geschweige denn, es zu akzeptieren
     
  • beziehungsweise erst recht, es zu leben. 

Einem anderen die Schuld zuzuweisen, ist viel einfacher als voll und ganz Verantwortung zu übernehmen.

Als ich mich jedoch mit Dr. Len unterhielt, begann es mir einzuleuchten, dass Heilung aus seiner Sicht und der von Ho'oponopono bedeutet, sich selbst zu lieben.

Wenn du dein Leben verbessern möchtest, kommt es darauf an, es zu heilen. Wenn du jemanden heilen möchtest, sogar einen geisteskranken Kriminellen, bist du dazu nur imstande, indem du dich selbst heilst.

Ich fragte Dr. Len, wie er sich selbst heilte, was er denn genau gemacht habe, als er sich die Krankenakten vorgenommen hatte?

Ich habe einfach immer wieder gesagt 

 

  1. Es tut mir leid – in mir., gefolgt von
     
  2. Ich verzeihe dir – in mir.
     
  3. Ich liebe dich – in mir.

    und wiederholte das ständig, antwortete er.

Offensichtlich ist Selbstliebe der entscheidende Weg, sich selbst zu bessern und während man das tut, bessert man die Welt. Zusammenfassend sage ich: 

Wann immer du etwas in deinem Leben verbessern möchtest,
gibt es nur einen einzigen Ort, an dem das geschehen kann - in Dir ! 

 

 

Maria Benders  | info@maria-benders.de